WIE WERDEN KINDER IN UNSEREM KINDERGARTEN BEGLEITET UND AUF DIE SCHULE VORBEREITET?

Weltkugel

Zusammenarbeit von Eltern und KG ist uns sehr wichtig, denn Vorschularbeit beginnt nicht erst im letzten Jahr vor der Schule, sondern passiert von Geburt an rund um die Uhr.

 

Dabei ist zu berücksichtigen wie Kinder lernen:

  • bunt

  • vernetzt

  • beziehungsbasiert

  • intrinsisch motiviert (aus eigenem Antrieb)

  • in sinnvollen Zusammenhängen

  • alltagsintegriert

  • immer

Fingerfarbenmalen

Im KG-Alltag lernt das Kind spielerisch den Umgang mit anderen Menschen (Sozialkompetenz), die eigenen Gefühle wahrnehmen, einschätzen und regulieren (Selbstkompetenz) und logische Zusammenhänge erfassen sowie Ursache und Wirkung erkennen (Sachkompetenz).

Kinder lernen im Spiel, sie lernen am besten, wenn sie selbstwirksam, selbstbildend und aktiv beteiligt sind. Deshalb ist es uns wichtig, dass Kinder nicht in künstlich hergeleiteten Situationen lernen – sondern, dass wir die Kinder beobachten, ihre Interessen und Stärken erkennen und darauf aufbauend die Kinder in ihrem Tun begleiten.

Braune Treppe

Unser Kindergarten stellt durch seine vielfältigen Angebote eine gut geeignete Lernumgebung für Kinder dar. Natürlich setzen wir zusätzlich noch weitere Impulse, die den Kindern ermöglichen sich Wissen anzueignen sowie Fertigkeiten und Fähigkeiten zu erlernen.

Unser pädagogischer Ansatz ist gruppenübergreifendes Arbeiten mit den Kindern. Das heißt, dass die Kinder sich nach Absprache im ganzen Haus bewegen dürfen, Spielbereiche nützen und bei Interesse auch an Angeboten in anderen Gruppen teilnehmen können. Dadurch sammeln die Kinder grundlegende Erfahrungen, die sie für den Schuleintritt fit machen.

Gefärbtes Wasserglas
Balkenwaage
Portfolioarbeit - IKM
 

Wir arbeiten sehr viel in Kleingruppen oder auch im Einzelkontakt, um so individuell jedes Kind dort abholen zu können, wo es in seiner Entwicklung steht bzw. welche Interessen es hat. Natürlich gibt es, um das „Wir-Gefühl" zu stärken, auch gemeinsame Bewegungseinheiten, Gespräche und Spiele im Kreis oder Ausflüge.

Auch das Spielmaterial ist unserer Arbeitsweise insofern angepasst, dass wir z. B. über eine große Weltkarte mit verschiedenstem Zusatzmaterial, einen Hunderterteppich oder vielfältiges Sprachmaterial verfügen. Mathematik, Sprache, Naturwissenschaft, die Beschäftigung mit der Welt oder mit fremden Kulturen – fließen in unsere tägliche Arbeit ein. Raum und Zeit für Kreativität und Sinneserfahrungen sind uns ebenfalls sehr wichtig. Highlights für die Kinder sind hier z.B. unser fixer Waldtag und in regelmäßigen Intervallen das Angebot der Cremerutsche.

Jedes Kind hat seine eigene Portfoliomappe, in der vom Kindergarteneintritt an die Entwicklungsschritte, Interessen, Stärken und Erlebnisse gemeinsam mit dem Kind dokumentiert werden. Im letzten verpflichtenden Kindergartenjahr wird diese Portfoliomappe noch durch das Schulübergangsportfolio erweitert. Um unsere Arbeit mit den Kindern auch für die Eltern laufend transparent zu machen, führt jede Pädagogin eine Dokumentationsmappe, in der mit Text und Fotos der Kindergartenalltag erlebbar gemacht wird.

Gemalte Raupe
Schreiben

Alle Kinder im letzten verpflichtenden Kindergartenjahr müssen vom Gesetz her an mindestens vier Tagen pro Woche für mindestens 20 Stunden, nach Möglichkeit im Rahmen der Bildungszeit (8:00-12:00), im Kindergarten anwesend sein. Ausgenommen im Krankheitsfall. Dies ist verpflichtend und muss bei wiederholter Nichteinhaltung von uns auch gemeldet werden.

Maske
Schultüten